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Freitag, 08.12.2006

Träume 1

Renaissance der Traumdeutung: Wie Wissenschaftler mit neuen Methoden der Forschung dem Geheimnis der nächtlichen Bilder auf den Grund gehen

Spätestens seit Sigmund Freud und Carl Gustav Jung stellen sich Wissenschaftler eine Frage, auf die es bis heute keine eindeutige Antwort gibt: Warum träumen wir eigentlich? Die Psychoanalyse sieht in Träumen verdrängte Wunschvorstellungen, die entstellt ins Bewusstsein zurückgelangen. Neuere Ansätze verzichten auf eine Deutung und untersuchen das Phänomen Traum direkt im Schlaflabor oder mithilfe von Fragebögen und Traumtagebüchern. Diese Studien zeigen zum Beispiel, dass Frauen sich öfter an Träume erinnern als Männer, und dass Träume eng mit dem zusammenhängen, was wir im Wachen erleben. Doch umgekehrt können auch Träume einen Einfluss auf unseren Alltag haben: zum Beispiel in Form kreativer Einfälle oder als Hinweis für die Lösung einer Lebenskrise.
http://www.wissenschaft.de/wissen/hintergrund/272746.html

http://www.ziolkowskigregor.de

Donnerstag, 09.11.2006

Glückspilze

Die Vorliebe für vom Glück begünstigte Menschen ist zumindest teilweise angeboren: Schon im Alter von fünf bis sieben Jahren mögen Kinder Menschen, denen Glück beschieden ist, lieber als vom Pech verfolgte. Das ist das Ergebnis einer Studie von Psychologen um Kristina Olson von der Harvard-Universität in Boston. Diese Vorliebe übertragen Kinder außerdem auch auf neutrale Figuren, wenn diese augenscheinlich zu einer Gruppe von Glückskindern gehören. Die Erkenntnisse könnten helfen, das Fortdauern sozialer Ungleichheiten in der Gesellschaft zu erklären, glauben die Forscher.
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/271722.html

Freitag, 27.10.2006

Bipol-Art - Kunst zwischen Schwarz und Weiss

Bipol-Art ist ein Projekt, dass bipolar erkrankten Menschen die Möglichkeit bietet, selbst erstellte Werke aus der bildenden Kunst (Gemälde, Grafiken, Zeichnungen, Skulpturen etc.) und der Literatur (Lyrik, Prosa) kostenlos zu veröffentlichen.
http://www.bipol-art.de

Dienstag, 19.09.2006

Mind/Body Medicine (MBM)- Lebensstil-Therapie

Entspannungsmethoden beeinflussen den Verlauf von Krankheiten positiv.
Eine Fortbildung vom Lehrstuhl für Naturheilkunde vermittelte die wissenschaftliche Grundlagen und die praktische Umsetzung der in den USA anerkannten Therapie.
Intuitiv ist den meisten Menschen bewusst, dass negative Gefühle und Gedanken im Umgang mit Alltagssituationen und Lebensumständen eine große Belastung darstellen. Der umgekehrte Zusammenhang, dass nämlich positive Gefühle und Gedanken, also der Eindruck, "zufrieden und glücklich" zu sein, einen günstigen Einfluss auf Krankheit und Gesundheit haben können, ist den wenigsten Menschen bewusst. Diese Ressourcen, die jedem Menschen grundsätzlich erst einmal zur Verfügung stehen, zugänglich und damit nutzbar zu machen, sind Gegenstand der Mind/Body Medicine.
Ziel aller Mind/Body Interventionen im klinischen Kontext ist es, geistige Fähigkeiten zu aktivieren, um positiven Einfluss auf körperliche Erkrankungen zu nehmen. Zum Einsatz kommen dabei Methoden der Spannungsregulation (z.B. Hatha Yoga, Qigong und Meditation), der kognitiven Umstrukturierung und achtsamkeitsbasierte Interventionen. Weitere Schwerpunkte liegen auf emotionalen, sozialen und spirituellen Aspekten der Gesundheit. Desweiteren spielen die Verhaltensbereiche Ernährung, Bewegung und naturheilkundliche Selbsthilfestrategien eine wichtige Rolle.
http://www.mindbodysummerschool.de
Ist es neu die Einheit von Körper und Geist anzustreben?

Donnerstag, 07.09.2006

neue Partnerschaft

Was bedeuten neue Partnerschaften...?

Ich habe versucht zu recherchieren, aber außer unseriösen Ratgebern und Firmenfusionen habe ich nichts weiter gefunden... bisher. Deshalb möchte ich hier meine eigene Meinung und Erfahrung damit niederschreiben.

Was passiert mit Leuten, die sich nach langjährigen Beziehungen wieder auf das Abenteuer Partnerschaft einlassen...?

Schwierig ist es... ohne Frage! Aber bei weitem unbewusster als man annimmt, meiner Meinung nach.

Da gibt es Typus 1, der/die alles versucht anders zu machen und sich auch konsequent an alles halten, was konträr zur bisherigen Partnerschaft läuft... tschüss!

Typ 2 fällt immerwieder auf die gleichen Muster bei der Partnerwahl herein und will es doch auch vergleichbar mit Typus 1 trotzdem besser machen... tschüss!

Typ 3 - und dazu gehören der Großteil der partnerschaftssuchenden Menschen - sind sich garnicht wirklich darüber bewusst, was überhaupt los ist und tümpelt so vor sich hin... ihm/ihr passieren einfach solche Sachen wie neue Partnerschaften... und dann geht der Stress erst richtig los!

Typ 1-2 kann da differenzieren und zieht da sehr schnell die Bremse, Typ 3 schlittert da irdendwie rein und zerbricht irgendwann malwieder an Selbstzweifeln. Da ist von Emotionen die Rede, die nicht def. werden können und schwupps: da sitzt man wieder in "der Falle" und "leidet".

Warum?

Ist Typus 3 einfach zu doof? Nein! Was unterscheidet Typus 3 von den anderen? Nicht viel! Er/Sie ist einfach nicht konsquent genug... sei es tägliche Entscheidungen von Kleidung über Urlaub/Essen/Unterhaltung... er lässt sich eher steuern als selbst das Steuer in die Hand zu nehmen... dabei hat er/sie einen guten Grund: der/die andere hats übernommen!

Irgendwann kommt malwieder der Tag, an dem das Fass überläuft und man sich überhaupt nicht mehr verstanden fühlt... weil man doch immerwieder zurückgesteckt hat und so garkeine Achtung erfahren hat...!

Für all diejenigen habe ich eine Neuigkeit: ihr seit selbst dafür verantwortlich und solltet Eure Energie nicht darauf verschwenden Euch weiter darüber aufzuregen, dass es immerwieder so passiert, sondern anfangen aktiv etwas an Euch selbst zu ändern!

Was bedeutet neue Partnerschaft? - Hoffentlich neue eigene Grundeinstellung!

Mittwoch, 30.08.2006

Gott im Gehirn?

Nonnen denken bei religiösen Erfahrungen nicht nur mit einer für Gott reservierten Hirnregion: Ihr Gehirn ist in vielen Bereichen aktiv, die beispielsweise auch für Emotionen oder Körpergefühl wichtig sind. Das haben kanadische Forscher in einer Studie an 15 Nonnen herausgefunden. Während die Klosterfrauen eine Empfindung der Einheit mit Gott durchlebten, untersuchten die Wissenschaftler ihre Gehirnaktivität.
Den Karmeliter-Nonnen war es nicht möglich, für die Versuche spontan nach ihrem Verständnis mit Gott in Verbindung zu treten, sagen die Wissenschaftler. Deshalb riefen sich die Nonnen ihre stärksten Gotteserfahrungen ins Gedächtnis und durchlebten diese Empfindungen neu. Dieser Zustand ist mit einer aktuellen mystischen Erfahrung vergleichbar, sagen die Forscher.
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/269188.html
Kann man Gott denken? Wird das religiöse Gen doch noch entdeckt?

Mittwoch, 23.08.2006

Violinkonzert für die Trauben

Spaziergänger in den Würzburger Weinbergen machen in diesem Sommer zuweilen eine Begegnung der ungewöhnlichen Art. Auf dem renommierten Weingut am Stein des Staatlichen Hofkellers sehen sie einen Musiker, der mit seiner Geige die steilen Hänge hinauf- und hinunterläuft und dabei hingebungsvoll Mozart, Elgar und Beethoven spielt.

Der Musiker ist der international beachtete Violinist Florian Meierott, und seine Auftritte haben angeblich nur ein Ziel: Einen ganz besonderen Weißwein reifen zu lassen, einen Silvaner "mit musikalischer Note". "Viele Leute reden mit ihren Pflanzen, damit sie besser wachsen. Ich spiele ihnen etwas vor", so Meierott. Er sei sicher, daß vor allem "liebevolle Stücke" eine positive Wirkung auf den Wein haben können. (dpa)
Schade das der Kaffee und der Tee nicht aus der Nähe kommt. Vielleicht würde ich auch etwas spielen, einen schönen Rhytmus für die Bohnen, eine Harmonie für die Teesträucher.

Donnerstag, 17.08.2006

Konsum und Glück

Konsum macht nicht glücklich.Diese Meinung vertritt der Leiter der Auftragsforschung am BAT-Freizeit-Forschungsinstitut(Hamburg), Ulrich Reinhardt. Glück bestehe in einem Zustand eigener Zufriedenheit, in dem keine weiteren Bedürfnisse geweckt würden. Beispielsweise bedauere kein Urwaldbewohner einen fehlenden Internetanschluss,da ihm dieser Wunsch unbekannt sei.
In der Wohlstandsgesellschaft versuchten Konsumanbieter hingegen ununterbrochen, Wünsche zu erzeugen. Kurzweiliger Spaß und Lust würden gleichgesetzt mit Glück und Glückseligkeit. Das Verlangen, alle Wünsche verwirklichen zu müssen, berge ein Suchtpotenzial in sich, warnt Reinhardt. Dies sei besonders in der jungen Generation festzustellen. Zwar gebe es keinen Königsweg, das eigene Glück zu finden, aber Reinhardt befürwortet eine Reduzierung der eigenen Wünsche auf ein realistisches und erreichbares Maß. Eine Ursache für das Streben nach Glück sieht Reinhardt in der Sehnsucht, dieSinnerfüllung des Lebens herauszufinden. Für Konsumanbieter, die Glücks- und Erlebnisangebote verkaufen, sei dies eine große Herausforderung: ?Sie müssten Ernst machen mit ihrem
auf eine Sinnerfüllung des Lebens, so dass Menschen wirklich glücklicher, zufriedener und sinnerfüllter leben können.?
http://www.idea.de
Es gab mal den Begriff Konsumterror(Ulrike Meinhof). Kaufen und konsumieren, das Glück wird sich dann schon einstellen. Seit dem hat sich wenig geändert. Es können nur immer weniger mitmachen.

Schluss mit dem Konsumterror
Foto Holger Karl

Donnerstag, 10.08.2006

Weniger Schmerz mit Meditation

Die geistigen Übungen dämpfen die Reaktion des Gehirns auf Schmerzreize
Wer regelmäßig meditiert, reagiert weniger empfindlich auf Schmerz. Verantwortlich dafür ist ein Rückgang der Aktivität in den Schmerzzentren des Gehirns, haben amerikanische Forscher in einer kleinen Studie gezeigt. Da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen, liegt der Dämpfung nach Ansicht der Wissenschaftler eher eine grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde. Jahrelange Erfahrung im Meditieren ist dafür jedoch nicht notwendig: Die reduzierte Hirnaktivität war bei Probanden nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung.
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http://www.wissenschaft.de/wissen/news/268433.html

Mittwoch, 02.08.2006

Musik und chronische Schmerzen

Eine Stunde pro Tag Musik zu hören kann schon nach einer Woche deutlich chronische Schmerzen lindern. Außerdem berichteten Schmerzpatienten in einer Studie aus Cleveland im US-Staat Ohio, daß sie sich durch die Musik sehr viel weniger depressiv fühlten. Welche Musik die Versuchsteilnehmer hörten, war dabei fast egal.
Die meisten litten seit durchschnittlich sechseinhalb Jahren an Arthrose oder Rheumatoider Arthritis. Sie wurden drei Gruppen zugeteilt: Die Patienten der einen Gruppe hörten täglich eine Stunde über Kopfhörer ihre Lieblingsmusik. Die in der zweiten Gruppe konnten aus fünf Kassetten mit Entspannungsmusik wählen. Die dritte Gruppe diente als Kontrolle, sie hörten keine Musik.
Alle Patienten führten ein Schmerztagebuch und bewerteten die Stärke ihrer Schmerzen anhand einer Skala von 0 bis 10.
In den Musik-Gruppen waren die Schmerzen nach einer Woche deutlich gesunken: um durchschnittlich 21 Prozent.
Die Werte für Depression lagen in den Musik-Gruppen 19 bis 25 Prozent unter denen der Kontrollgruppe.
http://www.aerztezeitung.de